Trotz Coronakrise und längerer Wartezeiten kamen über 160 Personen zum Blutspenden nach Berßen

1. Mai 2020

Berßen – Der DRK-Ortsverband Haselünne-Berßen-Stavern-Apeldorn hatte in der vergangenen Woche zum zweiten Mal in diesem Jahr zum Blutspenden in das Dorfgemeinschaftshaus in Klein Berßen eingeladen. Mit 162 Spendern wurde das Ergebnis der letzten Aktion deutlich übertroffen. Unter ihnen waren 13 Erstspender. Geduldig standen bereits 30 Minuten vor dem Beginn die ersten Spender vor dem Dorfgemeinschaftshaus in Klein Berßen. Natürlich wurden dabei die geforderten Abstände zwischen den Personen eingehalten.Der Teamleiter Stefan Meyer und Agnes Wester vom Ortsverband erklärten die besonderen Sicherheitsvorkehrungen. „Die Spender werden bereits am Eingang von uns befragt und es wird die Körpertemperatur gemessen. Personen, die innerhalb der letzten vier Wochen im Ausland oder im Landkreis Heinsberg waren, dürfen generell das Blutspendenlokal nicht betreten“, so die Aussage des Teamleiters. In den Räumen wurden Sicherheitsabstände vorgegeben und ein Kontakt zwischen den Spendern war nicht möglich. „Die Spender erhalten nach der Blutspende ein Lunchpaket anstatt eines gemeinsamen Imbiss“, so Agnes Wester, die für die Organisation zuständig war. Mit 16 Frauen des Ortsverbandes musste einiges auf die Beine gestellt werden, um die Aktion reibungslos ablaufen zu lassen. Auf die sonst übliche Ehrung der Personen, die mit weit über 100 Spenden ein Präsent überreicht bekommen hätten, wurde verzichtet. „Natürlich werden diese bei einem der nächsten Termin, wenn sich die Lage verbessert hat, nachgeholt“, so Frau Wester. Geehrten werden sollten Wilhelm Eikens aus Stavern für 150 Spenden, Hans Geers aus Klein Berßen für 130 und Friedhelm Hilm aus Stavern für 120 Spenden.

Dass die Anzahl der Spender gegenüber dem ersten Termin in diesem Jahr um mehr als 20 auf jetzt 162 erhöht werden konnte, hatte die Verantwortlichen nicht gerechnet. „Wir mussten nur einige wenige Personen abweisen“, so der Teamleiter. „Alle haben sich vorbildlich an die Sicherheitsvorkehrungen gehalten und geduldig gewartet.

Text/Foto: Gerd Rode

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