Damals war‘s – 20. Mai 1960

7. November 2022

Pater Leppich predigt  in Sögel vor tausenden von Gläubigen

Einer der Bestseller Pater Leppichs

Sögel  – Man schrieb den 20. Mai im Jahre 1960 – Pater Leppich kommt!

Pater Leppich – ein Straßen-Missionar und Autor – deutschlandweit gefeiert und …gefürchtet. 1915 in Oberschlesien geboren und seit 1948 ständig dabei, das Evangelium in die Bevölkerung zu bringen. Allein mit seinen Straßenpredigten erreichte er bis 1960 über 6 Millionen Menschen. 

Und dieser Pater Leppich kommt sogar nach Sögel  –   Eine Sensation in den 1960er Jahren.

Und er kam wirklich.

Pater Leppich und sein „Predigtstuhl“ – der Opel Blitz. Sein Markenzeichen – heute das CI (Corporate Identity)

Da stand er nun. Eine unübersehbare Menschenmenge auf dem Schulhof der Bernhardschule. Und im Mittelpunkt ein Opel Blitz, und oben drauf „aufgepflanzt“ das „Maschinengewehr Gottes“ – Pater Leppich. Und er hatte viel zu sagen. Und wenn er was sagte, das saß – ohne Widerspruch.

Die mächtigen Lautsprecher sorgten schon mit Nachdruck für den ernsthaften Eindruck. Salven von theologischen Thesen schossen über die Köpfe hinweg zu den andächtig lauschenden Gläubigen. Immer wieder spielten die Themen:  „Die zehn Gebote“, die ultimativen „ Kirchengebote“  und natürlich die „Sexual-Moral“ in besonderer Weise, eine große Rolle und frenetischer Beifall war ihm dabei stets sicher.

Zum Höhepunkt der Veranstaltung – so nach etwa 2 Stunden – dann die obligatorische Kollekte, die Geldsammlung für die Verkündigung des Wortes Gottes. Da das klimpernde Kleingeld sich störend bei der Verkündigung bemerkbar machte, bat Pater Leppich sehr eindringlich,  doch bitte nur Geldscheine als edle Gabe zu spenden und  dies mit leicht erhobener Stimme: „Viel hilft viel !“.

Wenn man den Erinnerungen von Zeitzeugen noch heute glauben darf: Pater Leppich – ein Event der Sonderklasse.

Er sorgte bei seinen Besuchern auf dem Heimweg oder sogar später noch in den heimischen Wohnzimmern oder an mancher Theke noch für hitzige Debatten, für verständnisloses Kopfschütteln oder zustimmendes Schulterklopfen.

Daran erinnert sich auch heute noch dieser Zeitzeuge. Der damals vom Kolping als Ordner eingesetzte Otto Axmann  war 1960  30 Jahre alt: „Auch ich war begeistert von Pater Leppich. Er hat es verstanden, so zu sprechen, das die Menschen aus seinen Predigten etwas mitnehmen konnten.“

Und so lautete am Ende das Ergebnis der ausgedehnten „Sögeler Glaubensunterweisung“: Pater Leppich hat es eben allen mal wieder richtig gezeigt: Liebe Christen – Da geht‘s lang – und nur da!

Text: Forum Sögel

Fotos: Werner Holtmann

Unübersehbare Menschenmassen auf dem Schulhof der Bernhardschule in Sögel

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