Yared kommt rum „in Stavern“

8. Oktober 2026

Fernsehsendung in der Hümmlinggemeinde aufgezeichnet

Stavern – Der bekannte Moderator Yared Dibaba war mit einem Kamerateam drei Tage lang in Stavern unterwegs für die NDR-Sendung „Yared kommt rum“. Die Ausstrahlung ist für 2027 geplant.

„Es war schon ein besonderes Erlebnis, das Fernsehteam über drei Tage zu begleiten“, berichtet Bürgermeister Gerd Rode. „Mehrere Monate Vorbereitung sowie die Unterstützung der örtlichen Vereine, Gruppen und Bürgerinnen und Bürger haben dieses besondere Projekt erst möglich gemacht.“

Im Mai waren die Regisseurin und der Aufnahmeleiter persönlich vor Ort. Gemeinsam wurden der geplante Ablauf und die möglichen Drehorte besprochen. Kurze Zeit später lag das Drehbuch vor. „Die drei vorgesehenen Drehtage waren bis ins Detail geplant und mit einem genauen Zeitplan versehen“, so Bürgermeister Rode.

Am Freitagmorgen traf Yared Dibaba mit seinem Team am ersten Drehort, dem Areal der Wassermühle Bruneforth, ein. Christian Hilmes konnte dem sichtlich interessierten Moderator die Besonderheiten des historischen Sägewerks zeigen. Von der Mühle ging es anschließend weiter zum Dorfladen. Dort wurde Yared kurzerhand von Helga Robbers und Lena Knese eingewiesen. Der Moderator ließ sich nicht lange bitten und beteiligte sich direkt am Verkauf.

Beeindruckt zeigte sich Yared auch von der Weidenkirche und ihrer Entstehung im Rahmen einer 72-Stunden-Aktion der Landjugend. Lisa Wessels und Lena Suren-Schmits berichteten über die damalige Entstehungsgeschichte.

Nach seinem Rundgang durch das Dorf erhielt Yared Dibaba auf dem Ferienhof Koch eine Einweisung in die Pferdehaltung. Nach einigen beeindruckenden Darbietungen im Rodeo durch Melina Koch durfte der Moderator anschließend selbst seine Reitkünste unter Beweis stellen.

Am Nachmittag traute der eingefleischte HSV-Fan Yared Dibaba seinen Augen nicht, als er vom HSV-Fanclub „Emsland Raute“ mit Gesängen empfangen wurde. Und dann erschien noch die HSV-Legende Bernd Wehmeyer als Ehrengast auf dem Platz.

Ein ausgesprochen kurzweiliger erster Drehtag endete schließlich mit einem sogenannten Eckensingen, verbunden mit der Planwagenfahrt und dem Projekt- und Kirchenchor.

Am zweiten Tag stand zunächst ein Besuch im Atelier des Künstlers Johannes Cordes auf dem Programm. Yared zeigte sich sichtlich beeindruckt von den zahlreichen Exponaten im Atelier und dem Auftritt von Cordes in der NDR-Sendung „Kaum zu glauben!“.

Zum Höhepunkt versammelten sich schließlich am Samstagnachmittag auf dem Areal des Glockenturms zahlreiche Stavernerinnen und Staverner zu einem Dorffest mit vielen Aktivitäten. Yared Dibaba, selbst ein großer Freund der plattdeutschen Sprache, fühlte sich sichtlich wohl in der Runde.

Nach weiteren Dreharbeiten am dritten Tag zeigten sich alle Beteiligten – vom Moderator über die Aufnahmeleitung bis hin zum Tontechniker – begeistert vom herzlichen Empfang und der Unterstützung in Stavern.

Gespannt freut man sich auf die Ausstrahlung der rund 30-minütigen Sendung „Yared kommt rum – in Stavern“ im kommenden Jahr.

Text/Fotos: Gerd Rode

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