Sicher auf den Beinen: Gut vorbereitet in die Mobilisation nach einer Gelenkersatzoperation

8. Oktober 2026

Sögel – Ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk soll Patientinnen und Patienten wieder zu mehr Mobilität und Lebensqualität verhelfen. Damit sie auf die erste Zeit nach dem Eingriff gut vorbereitet sind, startet das Hümmling Hospital Sögel eine präoperative Gehschule. Das Angebot richtet sich an Patientinnen und Patienten, die eine Hüft- oder Knie-Totalendoprothese (TEP) erhalten.

Noch vor der Operation lernen die Teilnehmenden unter Anleitung erfahrener Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten wichtige Bewegungsabläufe kennen, die sie unmittelbar nach dem Eingriff benötigen. Die frühzeitige Vorbereitung soll Unsicherheiten abbauen und den Patientinnen und Patienten helfen, sich nach der Operation leichter in den bereits bekannten Abläufen zurechtzufinden.

„In der Gehschule vermitteln und üben wir die wichtigsten Abläufe bereits vor dem Eingriff. Das schafft eine gute Grundlage für die spätere Mobilisation“, erklärt Alois Zeiger, Leiter der Physikalischen Therapie am Hümmling Hospital Sögel. Die Gehschule ist Teil des Behandlungskonzepts im EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung (EPZmax) am Hümmling Hospital Sögel.

„Eine erfolgreiche Gelenkersatzbehandlung beginnt bereits vor der Operation. Wer weiß, was nach dem Eingriff zu erwarten ist, kann mit der Gehschule dann der anschließenden Mobilisation besser vorbereitet begegnen.“ betont Dr. med. Andreas Sandhaus, Leiter des EndoProthetikZentrums in Sögel.

Das Zentrum erfüllt hohe Anforderungen an Behandlungsqualität, Erfahrung und interdisziplinäre Zusammenarbeit. Ärztlicher Dienst, Pflege und Physiotherapie begleiten die Patientinnen und Patienten gemeinsam durch alle Phasen der Behandlung. Weitere Informationen zum Ablauf und zur Teilnahme erhalten sie im Rahmen ihrer Operationsvorbereitung.

Text/Foto: Heidrun Langen

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