Öffentliche Diskussion mit Greta Außel und Anno Immenga über die Zukunft des Landlebens stößt auf großes Interesse
1. September 2026Spahnharrenstätte – Zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung der UWG und der SPD in der Samtgemeinde Sögel zur öffentlichen Diskussionsveranstaltung „Zukunft Landleben“ im Lüns Hus in Spahnharrenstätte. Im Mittelpunkt des Abends standen die aktuellen Herausforderungen der Landwirtschaft, die Zukunft des ländlichen Raums sowie die stärkere Beteiligung junger Menschen an kommunalpolitischen Entscheidungen.
Durch den Abend führte Spahnharrenstättes Bürgermeister Konrad Lünswilken. Als Gesprächspartner standen Greta Außel, Landwirtin und Landratskandidatin, sowie Anno Immenga, Kandidat für das Amt des Samtgemeindebürgermeisters, Rede und Antwort.
Greta Außel ging ausführlich auf die aktuellen Herausforderungen der heimischen Landwirtschaft ein. Sie sprach über den zunehmenden Anpassungsdruck durch den Klimawandel, die Bedeutung innovativer Lösungen für landwirtschaftliche Betriebe sowie den Erhalt familiengeführter Höfe. Gleichzeitig machte sie deutlich, dass das Emsland vor vielfältigen Herausforderungen stehe, die alle Generationen betreffen. Als angehende Landrätin wolle sie sich dafür einsetzen, Landwirtschaft, Klimaschutz und wirtschaftliche Entwicklung stärker miteinander zu verbinden.
Anno Immenga sprach über seine Vorstellungen für eine zukunftsfähige Samtgemeinde. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Ausführungen war die stärkere Beteiligung junger Menschen an kommunalen Entscheidungen. Er sprach sich dafür aus, Jugendliche frühzeitig in Projekte einzubinden und ihnen echte Mitgestaltungsmöglichkeiten zu eröffnen. „Wer Verantwortung übernehmen soll, muss auch die Möglichkeit bekommen, Verantwortung mitzugestalten“, betonte Immenga.
Im Anschluss entwickelte sich eine lebhafte Diskussion mit den Besucherinnen und Besuchern. Neben Fragen zur Landwirtschaft, zur Entwicklung des ländlichen Raums und zur Zukunft des Ehrenamts wurden auch allgemeine politische Themen angesprochen. So ging es unter anderem um den Umgang mit rechtspopulistischen Parteien. Dabei wurde deutlich, dass Greta Außel und Anno Immenga in einzelnen Punkten unterschiedliche Auffassungen vertreten, sich jedoch einig waren, dass demokratische Werte, ein respektvoller Austausch und eine sachliche Auseinandersetzung die Grundlage des politischen Handelns bilden.
Die Veranstalter zogen ein positives Fazit. Die Diskussion habe gezeigt, wie groß das Interesse der Bürgerinnen und Bürger an der Zukunft des ländlichen Raums sei und wie wichtig der direkte Austausch zwischen Politik und Bevölkerung ist.
Text/Foto: Gerd Rode

Anno Immenga






