Auf den Spuren der Ureinwohner von Werpeloh

1. September 2026

Werpeloh – Ende Juli begaben sich 18 Kinder im Rahmen der Ferienpassaktion in Werpeloh auf eine spannende Zeitreise: Gemeinsam mit den Betreuern Rudi Lohmann, Christian Schröer, Carsten Francke und Rita Hagenhoff machten sie sich auf den Weg zu einem der fünf Steingräber in Werpeloh. Wer hat hier vor tausenden von Jahren gelebt? Warum wurden Steingräber errichtet? Und wie kamen die großen Findlinge überhaupt an ihren Platz? Christian Schröer wusste auf die vielen Fragen eine Antwort und nahm die Kinder mit in die Zeit um etwa 3.000 vor Christus.

Gespannt lauschten sie den Erklärungen und erfuhren viel darüber, wie die ersten Menschen auf dem Hümmling gelebt haben könnten.

Natürlich blieb es nicht nur beim Zuhören: Die Kinder suchten einen versteckten Schatz, bohrten – ganz wie in der Urzeit – Löcher in Steine und fertigten daraus eigene Ketten an.

Am Schulplatz wartete anschließend eine besondere Herausforderung. Ein schwerer Findling sollte – wie einst bei den Erbauern der Steingräber – mithilfe von Baumpfählen bewegt werden.

Mit vereinten Kräften meisterten die 18 Kinder diese Aufgabe mit Bravour und brachten den zenterschweren Stein mehrere Meter voran.

Nach so viel Einsatz gab es zur Stärkung Hot Dogs und Stockbrot, vorbereitet von Maria Schröer, Lena Geerswilken und Hanna Lohmann.

So endete ein erlebnisreicher Ferienpassnachmittag, bei dem Geschichte lebendig wurde und die Kinder Werpelohs frühe Vergangenheit mit allen Sinnen entdecken konnten.

Text/Fotos: Rita Hagenhoffs

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