Verschmelzung mit Raiffeisen-Zentrallager Emlichheim

1. August 2026

Eindeutiges Mitglieder-Votum der Raiffeisenbank Ems-Vechte eG

Klein Berßen – Auf der Generalversammlung der Raiffeisenbank Ems-Vechte eG im Saal Ridder in Wilsum wurde die Verschmelzung mit der Raiffeisen-Zentrallager Emlichheim e.G. (RZL) beschlossen. Mit eindeutiger Mehrheit stimmten die Mitglieder für die Fusion. Durch den Abend führte Aufsichtsratsvorsitzende Irmgard Rolfes-Hinson.

Der Marktvorstand Albert Weersmann berichtete: „Nach 53 Jahren schließt sich gewissermaßen ein Kreis. Die meisten Gründungsgenossenschaften von damals sind heute erfolgreicher Teil unserer Raiffeisen-Ems Vechte-Familie“, so Weersmann. Dabei stellte er die damit verbundenen Chancen und Synergien für die Mitglieder in der Region dar. Er dankte den ehemaligen und heutigen Verantwortlichen sowie allen Mitarbeitenden.

Als neues Vorstandsmitglied stellte sich Bank-Vertriebsvorstand Andreas Büter vor. Dabei wies er mit der Gründung der heutigen Raiffeisenbank Ems-Vechte eG durch Landwirte auf die Wurzeln der Genossenschaft hin und verknüpfte dies mit seinen eigenen Wurzeln, da er auf einem landwirtschaftlichen Betrieb aufgewachsen ist. Bei der Präsentation der Geschäftszahlen konnte er auf eine erneut gestiegene Bilanzsumme von 843,3 Mio. Euro verweisen.

Vorstandsmitglied Andreas Terfehr stellte die Förderbilanz der Raiffeisenbank Ems-Vechte eG vor. Unter anderem durch Spenden, Gewerbesteuern, Löhne und Gehälter und Investitionen ist in der Region eine Wertschöpfung von über 49 Mio. Euro geschaffen worden. Außerdem hat die Raiffeisenbank Ems-Vechte eG ca. 2,1 Mio. Euro in Form von Dividende und Warenrückvergütung an die Mitglieder ausgeschüttet. Mit 925 Mitarbeitenden ist die Raiffeisenbank Ems-Vechte eG einer der größeren Arbeitgeber der Region, berichtete Andreas Terfehr.

Vorstandsmitglied Albert Weersmann bilanzierte eine für 2025 und 2026. „In unserem Kerngeschäft, dem Mischfutterbereich, verzeichnen wir weiterhin ein überdurchschnittliches Wachstum und bauen, wie in den übrigen Agrarsparten, unsere Marktanteile kontinuierlich aus. Der Energiesektor profitiert dabei weiterhin besonders stark von der hohen Nachfrage der niederländischen Kunden“, berichtete Weersmann.

Auf die Investitionen ging Vorstandsmitglied Holger Terhalle ein. So ist 2025 in Klein Berßen ein neuer Agrarstandort inklusive Lagerhalle und Düngemittel-Mischanlage entstanden und es erfolgte die Umstellung der Futtermittelproduktion auf Bio. In Wesuwe-Siedlung ist mit den Arbeiten für den neuen Agrarstandort begonnen worden. 

In den Aufsichtsrat wurden Hans-Wilhelm Heitmann, Karl-Heinz Heyers, Bernhard Nüsse, Josef Schulte-Eißing und Jan Wesselink einstimmig wieder gewählt. Die Aufsichtsratsvorsitzende hielt die Laudatio auf den ausgeschiedenen Aufsichtsrat Bernhard Nüsse. Dabei referierte sie über dessen genossenschaftliche Biografie und hob Persönliches hervor: „Deine flotten Sprüche haben in so mancher Sitzung die Stimmung aufgelockert – wir werden dich vermissen.“

In den Warenbeirat wurden Heinrich Behnen, Heino Eggengoor, Jan Genzink, Heinz Hinrichs und Jochen Wolberink einstimmig wieder gewählt. 

Text/Fotos: Kim Karotki

Feierliche Verabschiedung – (v. l.) Holger Terhalle, Andreas Büter, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender Heinrich Behnen, Bernhard Nüsse, Irmgard Rolfes-Hinson, Hermann Ranters, Paul Ipe, Andreas Terfehr und Albert Weersmann
 

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