Die „EPS-Gefahr“ – die Bürger sind in Sorge

1. August 2019

Wer von uns konnte vor zwei Jahren etwas mit dem Begriff „EPS“ oder dem „Eichenprozessionsspinner“ anfangen: Die meisten kannten weder diese Tiere noch die von ihnen ausgehenden Gefahren. Das hat sich seit 2018 geändert. EPS sind in aller Munde, immer mehr befallene Eichenbäume werden entdeckt und gemeldet. Die Bürger sind in Sorge.

Laut Information des Landkreises in der Ems-Zeitung sollen in diesem Jahr über 1500 Befallsorte gemeldet worden sein und damit deutlich mehr als in den Vorjahren. Mindestens 700 Menschen seien mit den typischen Symptomen wie Hautreizungen zum Arzt gegangen. Das sind erschreckend hohen Fallzahlen. (Den Artikel finden Sie unter: http://www.noz.de/artikel/1808464)

Da der EPS in unserem Raum wenig natürlichen Feinde hat, saugen Fachfirmen die Nester an besonders gefährdeten und frequentierten Stellen ab. Das geht nicht so einfach von heute auf morgen. Bis dahin weisen eindeutige Schilder an den befallene Baumreihen auf die Gefahren hin. Die Bekämpfung mit Bioziden hat sich offensichtlich noch nicht durchgesetzt. Es bleibt abzuwarten, ob sich die Kommunen einig werden und im kommenden Jahr die chemisch unterstützte Bekämpfung durchführen.

Das Problem entspannt sich im Sommer auf natürliche Weise. Bis dahin kann man nur den Empfehlungen Folge leisten und von befallenen Bäumen Abstand halten. Und wenn dann jemand die entsprechenden allergischen Symptome feststellt, sollte er schnell den Arzt aufsuchen.

Wir wünschen ihnen, dass sie ohne eine EPS-Belästigung durch den Sommer kommen.

Ihr Redaktionsteam

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