Interview mit Bürgermeisterin Irmgard Welling

1. März 2012

Am Montag, 09.01.2012 hatten wir, die Druckerpatronen, die Möglichkeit unser erstes Interview  im neuen Jahr zu führen.
Die Sögeler Bürgermeisterin Irmgard Welling hatte uns zu sich nach Hause eingeladen. Viele kennen sie wahrscheinlich nur aus dem Kindergarten, doch unsere Fragen bezogen sich meistens auf das Bürgermeisteramt.
Wir wurden sehr freundlich empfangen und bekamen sogar auch etwas zu essen und zu trinken.
Außerdem beantwortete Frau Welling geduldig alle unsere Fragen. Nachdem wir uns noch ein bisschen unterhalten hatten, fuhren wir alle nach Hause. Es war ein sehr schöner Abend.

Katharina: Wie lange bleiben sie im Dienst als Bürgermeisterin?
Welling: Von November 2011 und dann fünf Jahre weiter.
 
Sophia: Welche Aufgaben haben Sie?
Welling: Meine größte Aufgabe ist es, die Gemeinde Sögel zu repräsentieren.
Außerdem macht es mir sehr viel Spaß, Gäste zu empfangen und etwas über sie zu erfahren.

Sophia: Wie finden Sie es, dass die „blauen Schafe“ zerstört wurden?
Welling: Ich war sehr betroffen und auch traurig. Andererseits fand ich die Idee mit den  Wäschekörben gut.

Jannik: Wie viele Stunden in der Woche benötigen Sie für Ihr Amt?
Welling: Ich bin bei verschiedenen Sitzungen und kann nicht genau sagen, wie viel Stunden in der Woche ich arbeiten muss.
 
Jannik: Hat Ihr Mann genug Zeit, um die E-Jugend von Sigiltra Sögel zu trainieren, wo Sie jetzt Bürgermeisterin sind?
Welling: Seid ich im Amt bin, hat Arnold noch mehr Zeit.
 
Marie: Gibt es auch etwas, das ihnen an ihrem Beruf nicht gefällt?
Welling: Grundsätzlich gefällt mir fast alles an meinem Beruf, mir gefällt allerdings nicht besonders, dass ich mich in viele verschiedene Gesetze und Verordnungen einlesen muss, wie z.B. in die Niedersächsische Gemeindeverordnung.

Marie: Haben sie vor während ihrer Amtszeit etwas zu verbessern?
Welling: Ich würde mich freuen, wenn ich es schaffen könnte viele, vor allem viele junge Menschen, zur Teilnahme an der Politik zu bewegen.
 
Lennart: Wenn sie in der Situation von Herrn Wulf wären, würden sie dann zurücktreten?
Welling: Nein, denn ich  finde es nicht gut, dass sich in den Medien die Frage gestellt wird, ob Deutschland überhaupt einen Bundespräsidenten braucht oder sich ähnliche Fragen gestellt werden. Trotzdem würde ich es mir an Herrn Wulfs stelle überlegen!
 
Sebastian: Was mögen Sie an Ihrem Beruf?
 Welling: Ich bereite mich gerne auf Sitzungen vor und ich lerne viel dazu. Außerdem  kommuniziere ich gerne mit Menschen.
 
Philip: Wie ist es, wenn man von ,,morgens bis abends“ Termine hat?
Welling: Ich nutze technische Hilfsmittel. Aber Momentan ist auf mir noch kein großer Druck.

Lea: Haben Sie auch noch genügend Zeit für andere Sachen, z.B. das Leiten des Kindergartens?

Welling: Ja, habe ich, aber ich muss leider einige Hobby’s , z.B. das Spielen der Gitarre oder das Joggen , einstellen.

Theresa: Wie fühlt es sich an, die 1. Bürgermeisterin in Sögel zu sein?
Welling: Es war ein komisches Gefühl und es braucht seine Zeit bis man es realisiert hat. Manchmal fühlt sie sich noch immer nicht als Bürgermeisterin.

Marc Joel: Haben sie sich für Ihre Zeit als Bürgermeisterin besondere Ziele gesetzt?

Welling: Ja, ich habe mir als Ziel gesetzt, dass die Bürger mehr Anteil an der Politik nehmen.
Dies würde ich gerne mit Frühschoppen und Bürgerversammlungen bewirken.
Ich möchte Diskussionen unter den Bürgern anregen.

Luis: Verstehen sie sich gut mit ihren Stellvertretern Ulrike Hinrichs und Arno Immenga?
Welling: Ja, ich finde wir haben ein gutes miteinander.

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