Eine Million Euro für Regenrückhaltung im Sögeler Industriegebiet verbaut

1. Januar 2017

Schlachthof investiert – Gemeinde stellt Grundstück zur Verfügung

Das Regenrückhaltebecken während der Bauphase im Juni 2016.

Sögel – Auf einem 2,3 Hektar großen Gelände im Industriegebiet Püttkesberge ist ein 1,6 ha großes Regenrückhaltebecken im Auftrag der Fa. Weidemark vom Bauunternehmen August Mainka aus Lingen gebaut worden. Die Baggerarbeiten waren im Frühjahr angelaufen. Die Fertigstellung erfolgte jetzt. Außerdem wurde für etwa 140.000 Euro der Forstgraben zur Entwässerung des Industriegebietes verlegt und teilweise verrohrt.

Die Gemeinde Sögel hat dazu das 2,3 Hektar umfassende Gelände kostenfrei zur Verfügung gestellt, der Schlachthof zahlt die Baukosten für das 1,6 Hektar große Becken in Höhe von rund einer Million Euro. „Gemeinsam ein großes Regenrückhaltebecken zu bauen statt drei kleinere ist für alle Beteiligten die deutlich kostengünstigere Lösung“, sagt der Sögeler Gemeindedirektor Günter Wigbers. Alternativ hätte die Kommune im Industriegebiet zum Ausgleich für Flächenversiegelung an drei verschiedenen Standorten bauen müssen und Weidemark auf seinem Firmengelände zusätzlich ein eigenes. Zudem habe die Gemeinde kein wertvolles Industriegelände opfern müssen.

Heinz Lühn von der planenden Ingenieurgesellschaft Rücken & Partner umriss bei der baubehördlichen Abnahme des Bauvorhabens das Auftragsvolumen: „Gebaut wurde ein Regenrückhaltebecken inklusive Sedimentationsbecken mit einer 240 Meter langen Anbindung an die örtliche Regenwasserentwässerung.  Das Becken hat ein Volumen von rund 30.000 Kubikmeter. Innerhalb dieses Rückhaltebeckens wurde ein Sedimentationsbecken mit einer Grundfläche von 75 m x 10 m und einer Höhe von gut zwei Metern in Stahlbetonbauweise als wasserundurchlässiges Bauwerk erstellt. Insgesamt wurden mehr als 500 Kubikmeter Beton und rund 50 Tonnen Betonstahl verbaut.“

Im neuen Regenrückhaltebecken läuft das Regenwasser aus dem gesamten Gewerbegebiet Püttkesberge auf. Bei der Abnahme lobte Stephan Forstreuter von der Fa. Mainka die gute Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber und dem eingeschalteten Ingenieurbüro Rücken&Partner. „Eine geräuschlose Baustelle mit zuverlässiger und termingerechter Ausführung“, so die übereinstimmende Auffasung aller Beteiligten.

Text/Foto: Samtgemeinde Sögel

Das neue Regenrückhaltebecken im Industriegebiet „Püttkesberge“ wurde in Betrieb gesetzt. Dabei waren v.l. Heinz Lühn, Josef Gößling (Fachbereichsleiter Bauwesen, Samtgemeinde Sögel), Stephan Forstreuter nebst Jörg Söbbing, (Fa. Mainka) und Frank Issinghoff (Techn. Leiter der Fa. Weidemark).

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