Wintergarten an der Palliativstation offiziell eingeweiht

4. April 2026

Sögel – Mit der Einweihung des neuen Wintergartens an der Palliativstation des Hümmlinghospitals ist in Sögel ein Ort der Ruhe und Begegnung entstanden. Der lichtdurchflutete Raum soll Patientinnen und Patienten in ihrer letzten Lebensphase ebenso zugutekommen wie Angehörigen und Mitarbeitenden.

Zahlreiche Gäste, darunter Vertreter der Kirchengemeinden, der Kommunalpolitik, des Krankenhauses sowie Ehrenamtliche des Hospizvereins waren erschienen. Musikalisch begleitet wurde die Einweihung von Hermann Brachem. Der Vorsitzende des Sögeler Hospizvereins, Michael Strodt, stellte fest, der Wintergarten könne ein Ort des Trostes, aber auch der stillen Freude sein. Besonderen Dank richtete Strodt an den Vorstand des Hospizvereins, an Koordinatorin Steffi Olliges, die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, das Team der Palliativstation mit Leiter Julian Walters, den ambulanten Palliativdienst mit Koordinatorin Ilona Konken sowie an die Krankenhausleitung mit dem stellvertretendem Geschäftsführer Thomas Kock. Er lobte besonders Heiner Hebler und Rolf Determann, die das Projekt mit großem Engagement begleitet hätten. Außerdem habe ein Tischlereibetrieb wertvolle Unterstützung geleistet.

Den kirchlichen Segen erteilten Pfarrer Jürgen Krallmann sowie Pastor Markus Hartlage (katholische Kirchengemeinde) und Pastor Matthias Voß (evangelische Kirchengemeinde). Samtgemeindebürgermeister Frank Klaß zeigte sich erfreut über die neue Begegnungsstätte und sicherte dem Hümmling-Hospital weiterhin volle Unterstützung zu. Bürgermeister Johannes Völker wünschte allen Nutzerinnen und Nutzern Geborgenheit – gerade in schwierigen Zeiten.

Thomas Kock (Stellvertretender Geschäftsführer des Hospitals) sprach von einem gelungenen Gemeinschaftsprojekt. „So funktioniert unsere Palliativstation noch viel besser“, erklärte er. Gemeinsam mit Stationsleiter Julian Walters überreichte er zur Einweihung ein Kreuz. Walters hob hervor, dass der Wintergarten durch viele helfende Hände realisiert worden sei. Der neue Raum sei eine wichtige Ergänzung – für Patientinnen und Patienten ebenso wie für Angehörige und Mitarbeitende. Dem Hospizverein sprach er ein besonderes Lob für dessen vielfältiges Engagement aus.

Text/Fotos: Lambert Brand

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