Wachstum, Förderung, Sport im Alter sind wichtige Themenfelder
4. April 2026Kreissportbund Emsland stellt Weichen für die Zukunft
Sögel. Der Kreissportbund (KSB) Emsland mit Sitz in Sögel ist inzwischen ein zentraler Motor für Sport, Bildung und gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Region. Das betonte KSB-Präsident Michael Koop anlässlich einer Informationsveranstaltung mit 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Senioren-Union (SU) Aschendorf-Hümmling im „Haus des Sports“.
Koop gab einen umfassenden Einblick in Aufgaben, Strukturen und Zukunftsprojekte des Verbandes und betonte u. a. die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Landkreis Emsland, der Samtgemeinde und der Gemeinde Sögel. Auch die enge Kooperation mit dem Marstall Clemenswerth sei für den KSB von elementarer Bedeutung.
Wie breit der KSB aufgestellt ist, verdeutlichen die Zahlen: Unter seinem Dach sind 332 Vereine organisiert. Auch die Mitgliederentwicklung sei erfreulich: In den vergangenen zehn Jahren verzeichnete der KSB ein Plus von über 15.000 Mitgliedern, allein die Generation 60 plus umfasst 20.224 Mitglieder. Im Haus des Sports sind über 20 Mitarbeitende tätig.
Nicht ohne Stolz berichtete Michael Koop über Themen wie Wertearbeit und Nachhaltigkeit. Der KSB Emsland ist als erster „Fairer Kreissportbund“ in Niedersachsen ausgezeichnet und setzt 2026 einen Fokus auf Energiesparmaßnahmen und Ressourcenschonung. Stolz verwies Koop auf das Sonderförderprogramm „Energieeinsparung“ mit bewilligten Mitteln von insgesamt 6.598.844 Euro in den Jahren 2020 bis 2025 und allein beim Sportstättenbau wurden im letzten Jahr über 1,1 Millionen Euro akquiriert.
Mit Blick nach vorn kündigte der KSB an, den Schwerpunkt „Sport im Alter“ in den Jahren 2026 bis 2029 weiter zu stärken – mit Angeboten gegen Einsamkeit, bewegungsarmen Formaten und Kooperationen mit Senioren- und Pflegeheimen.
Wie in der Vergangenheit geschehen, werde man auch in Zukunft dem KSB zur Seite stehen und beachtliche Unterstützung leisten, machten Landrat Marc-André Burgdorf und Sögels stellvertretender Bürgermeister Jannis Kuiper deutlich. Die Einrichtung übe eine große Strahlkraft über den Landkreis und die Gemeinde hinaus aus.
Der stellvertretende SU-Kreisvorsitzende Heinz Haarmann freute sich, dass bei dem vielfältigen Engagement des KSB auch die Seniorenarbeit eine wichtige Rolle spiele und bedankte sich herzlich für die Einladung und die interessanten Einblicke.
Text/Fotos: Lambert Brand









