Hospiz macht Schule mit 31 Kindern in Klein Berßen

4. April 2026

Klein Berßen – Im Rahmen des Programms „Hospiz macht Schule“ hat der Hospizverein Sögel für die vierten Klassen der Grundschule in Klein Berßen eine Projektwoche durchgeführt. In fünf Tagen wurde das Thema Tod und Sterben mit verschiedenen Schwerpunkten mit viel Feingefühl erarbeitet.

Die sieben ehrenamtlichen Hospizhelferinnen Anke Bürschen, Bettina Weinreich, Emmi Wichmann, Maria Kleymann, Christel Lünnemann, Monika Mikosch und Renate Voss Raes begleiteten zusammen mit Steffie Olliges (Koordination des Hospizvereins) die Kinder in dieser Woche. Im Vorfeld seien die Eltern, so Steffie Olliges, Koordinatorin des Hospizvereins, umfangreich zu dem Thema informiert worden und sie freuten sich, dass die Kinder die Möglichkeit bekamen an diesem Projekt teilzunehmen.

Die Schwerpunkte des Projektes liegen in den Bereichen: „Werden und Vergehen“, „Krankheit und Leid“, „Sterben und Tod“, „Vom Traurig sein“, und „Trost und Trösten“. Zu jedem einzelnen Thementag wurde jeweils eine „Schatzkiste“ mit Arbeitsmaterial gepackt. Durch die kindgerechte und professionelle Herangehensweise wurde die Kreativität der Schülerinnen und Schüler angeregt. Dies zeigte sich in den vielen Bildern und Bastelarbeiten, die im Laufe der Woche entstanden.

Jeden Tag aufs Neue kamen die Kinder wissbegierig die Schule. Am Ende der Projektwoche bestaunten die Eltern zusammen mit ihren Kindern die Ergebnisse der Projektwoche. Das Klassenzimmer war bunt gestaltet mit Fotocollagen, gemalten Bildern, beschrifteten Wolken, bemalten Blumentöpfen in denen eine Bohne als Beispiel für Wachsen und Vergehen gepflanzt wurde. Mit einem kräftigen Applaus bedankten sich die Eltern, die Klassenleitungen Frau Hensen und Frau Hoormann sowie Schulleiter Matthias Wraga und vor allem die Kinder des vierten Schuljahrgangs, bei den Hospizmitarbeiterinnen.

Die Eltern und auch die Ehrenamtlichen bestätigten immer wieder, wie positiv dieses Thema von den Kindern angenommen wurde. Ziel ist es, das Thema frühzeitig in die Gesellschaft zu transportieren und somit das Thema Tod und Sterben als Teil des Lebens zu begreifen.

Text/Foto: Hospizverein Sögel

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