SPD, UWG und Grüne starten gemeinsame Kandidatensuche für Bürgermeisterwahl 2026 in der Samtgemeinde Sögel

1. Februar 2026

Sögel – In der Samtgemeinde Sögel steht ein Nachfolger für den scheidenden Samtgemeindebürgermeister Frank Klaß an:

SPD, UWG und Bündnis 90/Die Grünen wollen zur Bürgermeisterwahl 2026 gemeinsam eine Kandidatin oder einen Kandidaten aufstellen. Mit der parteiübergreifenden Suche wollen die drei Kräfte nach eigenen Angaben frühzeitig für Klarheit sorgen – und den Bürgerinnen und Bürgern eine echte Alternative im Wahlkampf anbieten.

„Die Samtgemeinde steht vor wichtigen Entscheidungen. Dafür brauchen wir eine Persönlichkeit, die zusammenführt und Zukunftsthemen konsequent anpackt“, stellt Gerd Rode von der UWG aus Stavern fest. Statt in erster Linie parteipolitische Linien zu betonen, gehe es beim Amt des Verwaltungschefs vor allem um Verlässlichkeit, Führung und das Wohl der gesamten Samtgemeinde. Interessierte können sich ab sofort über die Seite www.samtgemeinde2026.de informieren und bis zum 27. Februar bewerben.

Ziel der Initiative ist es, eine Kandidatin oder einen Kandidaten zu finden, die bzw. der sowohl fachlich als auch menschlich überzeugt. „Wir suchen eine Führungspersönlichkeit, die eine moderne Verwaltung leiten kann und gleichzeitig nah an den Menschen bleibt“, erklärt Markus Klingenburg von Bündnis 90 die Grünen aus Klein Berßen.

SPD, UWG und Grüne nennen mehrere Schwerpunkte, die für die kommenden Jahre als besonders wichtig gelten. Gesucht wird eine engagierte Persönlichkeit, die: die Entwicklung von Wohnen, Ortskernen und Infrastruktur aktiv gestaltet, die wirtschaftlichen Voraussetzungen unserer Gemeinden weiterentwickelt, Mobilität in den Orten pragmatisch weiterdenkt, Klimaschutz und Klimaanpassung mit Augenmaß umsetzt und die Samtgemeinde finanziell solide und vorausschauend steuert. Ebenso wichtig seien Teamfähigkeit, Kommunikationsstärke und ein respektvoller Umgang mit allen demokratischen Kräften in den Gremien. „Es braucht die Fähigkeit, unterschiedliche Interessen zu moderieren – ohne das Ziel aus den Augen zu verlieren“, so Anno Immenga, Sprecher der Initiative für die SPD Sögel. Ein Parteibuch sei nach Darstellung der drei Gruppen kein Ausschlusskriterium – entscheidend sei, dass die künftige Amtsinhaberin oder der künftige Amtsinhaber für das Amt stehe und nicht für Einzelinteressen.

„Wer kandidiert, müsse bereit sein, offen auf Bürgerinnen und Bürger zuzugehen, zuzuhören und die Verwaltung verlässlich weiterzuentwickeln“ unterstreicht Johannes Müller (SPD) aus Börger.

Mit dem Start der gemeinsamen Suche erhöhen SPD, UWG und Grüne den Druck auf den beginnenden Wahlkampf – und setzen zugleich auf ein Signal der Zusammenarbeit. Alle drei politischen Gruppierungen sind sich sicher, in den nächsten Wochen eine Persönlichkeit zu finden, die in der Samtgemeinde Sögel viele Menschen überzeugt.

Bewerbung & Infos:

www.Samtgemeinde2026.de

Text: Anno Immenga

Foto: Hubert Jansen

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