{"id":9392,"date":"2012-11-01T00:11:54","date_gmt":"2012-10-31T23:11:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.forum-soegel.de\/information\/?p=9392"},"modified":"2012-10-28T18:13:55","modified_gmt":"2012-10-28T17:13:55","slug":"auf-neuen-wegen-zum-%e2%80%9eganzen-leben%e2%80%9c","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.forum-soegel.de\/information\/2012\/11\/auf-neuen-wegen-zum-%e2%80%9eganzen-leben%e2%80%9c\/","title":{"rendered":"Auf neuen Wegen zum \u201eganzen Leben\u201c"},"content":{"rendered":"<p align=\"left\"><a href=\"https:\/\/www.forum-soegel.de\/information\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/kolumne_ifs_caj_bundeskongress_foto.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-9393 alignleft\" title=\"kolumne_ifs_caj_bundeskongress_foto\" src=\"https:\/\/www.forum-soegel.de\/information\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/kolumne_ifs_caj_bundeskongress_foto-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Obwohl ich zugegebenerma\u00dfen den Verlockungen der Heimatn\u00e4he in den vergangenen Monaten oft nachgab, versuchte ich doch, auch in M\u00fcnster Fu\u00df zu fassen und heimisch zu werden. Wenige Wochen nach meinem Umzug wurde ich Mitglied der Christlichen ArbeiterInnenJugend (CAJ) \u2013 und zwar nicht in meinem Heimatbistum Osnabr\u00fcck, sondern eben in der Di\u00f6zese M\u00fcnster. Sofort freundlich aufgenommen, erhielt ich im September die einmalige und eindrucksvolle Chance, CAJ-Arbeit kennenzulernen. Vorher war mir zwar die CAJ ein Begriff, aber weder kannte ich ein aktives Mitglied noch konnte ich mir ein Bild von der inhaltlichen Arbeit machen.<\/p>\n<p align=\"left\">Der VI. Bundeskongress der CAJ in Essen war also eine willkommene Gelegenheit und ein sch\u00f6ner Auftakt meiner Verbandsarbeit. \u00dcber 100 Delegierte aus ganz Deutschland versammelten sich im Essener Stadtteil Werden, um auf dem nur alle 10 Jahre stattfindenden Ereignis unter dem Motto \u201eHer mit dem ganzen Leben!\u201c \u00fcber die Themen zu diskutieren, die sie in ihrem Leben bewegen. Zu \u00fcbergeordneten Fragen zu Bildung, Arbeit oder Sozialschutz wurde in einer 24-Stunden-Aktion diskutiert und an L\u00f6sungsans\u00e4tzen gearbeitet. Mit pr\u00e4gnanten Thesen ging es dann zum Abschluss des inhaltlichen Teils in eine Podiumsdiskussion, an der unter anderem auch Franz Grave, Weihbischof em. des Bistums Essen \u00a0und Sylvia L\u00f6hrmann, Kultusministerin in Nordrhein-Westfalen, teilnahmen.<\/p>\n<p align=\"left\">Beinahe noch mehr als die engagierten Auseinandersetzungen mit sozialpolitischen Streitfragen um Ausbildungspl\u00e4tze, gerechte Bezahlung und Unterst\u00fctzung in \u00dcbergangsphasen faszinierte mich aber die selbstbewusste Atmosph\u00e4re innerhalb dieses Verbandes, der im Jahr 2012 sein 65-j\u00e4hriges Bestehen in Deutschland feierte. So durften wir auch einen Mann der ersten Stunde kennen lernen, der nicht nur zahlreiche CAJ-Lieder verfasst, sondern auch eine in beeindruckender Weise mit der CAJ verkn\u00fcpfte Biographie vorzuweisen hat. Horst Roos fasste sein Leben selbst so zusammen: \u201eDer CAJ verdanke ich alles: meine Arbeit, meinen Glauben \u2013 und meine Frau!\u201c<\/p>\n<p align=\"left\">Die Lieder spielten ohnehin eine gro\u00dfe Rolle und wurden auch zum Besten gegeben, als wir nachts in der Kneipe \u201eAlt-Werden\u201c alt wurden. Nebenbei lernte ich an diesem und den anderen Abenden viele politisch und sozial bewusste junge Menschen kennen, darunter auch einige Emsl\u00e4nder, die bei aller Ernsthaftigkeit in der Sache vor allem auch Zuversicht ausstrahlten, was in dieser Zeit nicht selbstverst\u00e4ndlich ist.<\/p>\n<p align=\"left\">Text: Josef Becker, M\u00fcnster<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Obwohl ich zugegebenerma\u00dfen den Verlockungen der Heimatn\u00e4he in den vergangenen Monaten oft nachgab, versuchte ich doch, auch in M\u00fcnster Fu\u00df zu fassen und heimisch zu werden. 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