{"id":24637,"date":"2018-08-01T00:51:55","date_gmt":"2018-07-31T22:51:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.forum-soegel.de\/information\/?p=24637"},"modified":"2018-07-22T13:54:32","modified_gmt":"2018-07-22T11:54:32","slug":"azubis-stark-machen-betriebe-unterstuetzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.forum-soegel.de\/information\/2018\/08\/azubis-stark-machen-betriebe-unterstuetzen\/","title":{"rendered":"Azubis stark machen &#8211; Betriebe unterst\u00fctzen"},"content":{"rendered":"<p>S\u00f6gel &#8211; Junge Menschen, die eine Ausbildung beginnen, erleben viele Ver\u00e4nderungen. Sie m\u00fcssen nicht nur Fachwissen und handwerkliches Geschick erwerben. Sondern sie m\u00fcssen auch im Kontakt mit Kunden, Kolleginnen und Kollegen, Vorgesetzten und anderen Azubis Kommunikationsst\u00e4rke beweisen. Sich in ein Team, eine Betriebshierarchie und ihre Regeln einf\u00fcgen. Und letztlich entwickeln sie in ihren Lehrjahren ihre Pers\u00f6nlichkeit weiter. Unterm Strich sind das viele Anforderungen an das, was zusammengefasst als \u201eSozialkompetenz\u201c bezeichnet wird.<\/p>\n<p>Doch nicht allen Auszubildenden f\u00e4llt das leicht \u2013 vor allem nicht jenen, die einen Migrations- oder Fluchthintergrund oder die nur mit Schwierigkeiten \u00fcberhaupt eine Ausbildungsstelle gefunden haben. Dabei ist es mit Blick auf den Ausbildungsabschluss und auf den weiteren Berufsweg f\u00fcr die jungen Menschen entscheidend, wie \u201esozial kompetent\u201c jemand erscheint oder ist. Das Christophorus-Werk Lingen e. V., die Jugendbildungsst\u00e4tte Marstall<\/p>\n<p>Clemenswerth und der Wirtschaftsverband Emsland e. V. haben deshalb ein Projekt ins Leben gerufen. Unter dem Titel \u201eBasics f\u00fcr Fachkr\u00e4fte\u201c unterst\u00fctzen sie Jugendliche in dualer Ausbildung dabei, sich in ihr Ausbildungsunternehmen gut zu integrieren. W\u00e4hrend eines gemeinsamen Planungstreffens stellten die Projektpartner fest: Nicht nur die Wissensvermittlung sollte im Zentrum der Ausbildung stehen. Wichtig ist auch, dass die Jugendliche positive Lernerlebnisse machen und neben den fachlichen Kompetenzen auch soziale erwerben. Christian Thien, Leiter der Jugendbildungsst\u00e4tte Marstall Clemenswerth, sagt: \u201eUm dies mehr in den Blickpunkt der Ausbildung zu r\u00fccken, haben wir gemeinsam dieses Projekt entwickelt.\u201c \u201eBasics f\u00fcr Fachkr\u00e4fte\u201c wird mit Mitteln des Bundesministeriums f\u00fcr Wirtschaft und Energie (BMWi) gef\u00f6rdert.<\/p>\n<p><strong>Gemeinsam an L\u00f6sungen arbeiten<\/strong><\/p>\n<p>Das Angebot umfasst u. a., dass die Auszubildenden an drei Seminaren in der Jugendbildungsst\u00e4tte teilnehmen. Ziel der Seminare: die Jugendlichen in ihrer Pers\u00f6nlichkeit und f\u00fcr das sp\u00e4tere Berufsleben zu st\u00e4rken. Auf welche Herausforderungen sto\u00dfen sie w\u00e4hrend ihrer Ausbildung? Was bereitet ihnen Probleme? Gemeinsam mit p\u00e4dagogischen Fachkr\u00e4ften arbeiten die Jugendlichen an L\u00f6sungsans\u00e4tzen und probieren sie aus. Sie lernen, sich in ein<\/p>\n<p>Team einzufinden, gut zu kommunizieren und mit eigenem Frust besser umzugehen. Arbeiten Menschen aus verschiedenen Kulturen in einem Unternehmen, m\u00fcssen sie \u00fcben, aufeinander einzugehen. \u201eInterkulturelle Kompetenz\u201c hei\u00dft deshalb ein weiteres Stichwort, was in den Seminaren vermittelt wird.<\/p>\n<p><strong>Unterst\u00fctzung f\u00fcr ausbildende Unternehmen<\/strong><\/p>\n<p>\u201eBasics f\u00fcr Fachkr\u00e4fte\u201c bezieht die ausbildenden Unternehmen mit ein, damit die Jugendlichen ihre Ausbildung erfolgreich abschlie\u00dfen k\u00f6nnen und so dem Unternehmen vielleicht als kompetente Fachkr\u00e4fte erhalten bleiben. Deshalb gibt es ein Einf\u00fchrungsseminar f\u00fcr das ausbildende Personal. Es enth\u00e4lt einen \u00dcberblick \u00fcber das Gesamtprojekt. Die Ausbildungsverantwortlichen setzen sich darin au\u00dferdem mit ihrer Rolle auseinander und entwickeln Ziele f\u00fcr den einj\u00e4hrigen Projektverlauf. In Zusammenarbeit mit den p\u00e4dagogischen Fachkr\u00e4ften soll in den Betrieben zus\u00e4tzlich ein innerbetriebliches Patenmodell entstehen. Regelm\u00e4\u00dfige Stammtische bieten Gelegenheit zum Austausch.<\/p>\n<p>Leo Langenhorst, Abteilungsleiter des Fachdienstes \u201eArbeit nach Ma\u00df\u201c im Christophorus-Werk, fasst zusammen: \u201eZum einen f\u00f6rdern unsere Fachkr\u00e4fte die sozialen Kompetenzen der Auszubildenden und helfen ihnen dabei, sie weiterzuentwickeln. Zum anderen bauen sie innerbetriebliche Strukturen mit auf, die die betriebliche Integration des Auszubildenden unterst\u00fctzen. Diese wirken sowohl vorbeugend, als auch langfristig gegen soziale Konflikte in<\/p>\n<p>der Ausbildung.\u201c<\/p>\n<p><strong>Chancen f\u00fcr mehr Fachkr\u00e4fte auf dem Arbeitsmarkt<\/strong><\/p>\n<p>Ausgewiesene Fachleute unterst\u00fctzen und begleiten sowohl die Jugendlichen, als auch die Mitarbeitenden des Unternehmens w\u00e4hrend des Projektverlaufes. Langenhorst: \u201eWir verbinden das erlebnisp\u00e4dagogische und pers\u00f6nlichkeitsbildende Fachwissen der Marstall-Referenten und das Fachwissen \u00fcber Ausbildungsvoraussetzungen der Mitarbeitenden des Christophorus-Werks miteinander. Das ist eine gute Grundlage, damit die Teilnehmenden ihre Ziele erreichen.\u201c<\/p>\n<p>F\u00fcr die Durchf\u00fchrung des Projekts sind Stefan Heetjans, Sozialp\u00e4dagoge im Christophorus-Werk, und Sonja Gerdes, Sozialp\u00e4dagogin in der Jugendbildungsst\u00e4tte Marstall Clemenswerth, zust\u00e4ndig. Beide verf\u00fcgen \u00fcber sich erg\u00e4nzende Fachkenntnisse und starten motiviert in das Projekt. Sie sagen: \u201eWir wollen in Kooperation mit dem Wirtschaftsverband Emsland m\u00f6glichst viele Netzwerke daf\u00fcr nutzen, Betrieben von unserer Idee zu berichten. Unser Angebot<\/p>\n<p>birgt viele Chancen f\u00fcr zuk\u00fcnftige Fachkr\u00e4fte und setzt an die aktuelle Arbeitsmarktsituation an.\u201c<\/p>\n<p>Weitere Informationen gibt es auf den Homepages des Christophorus-Werkes<\/p>\n<p><u>https:\/\/gemeinsam-vielfalt-leben.de\/berufliche-bildung-und-arbeit<\/u> und der Jugendbildungsst\u00e4tte Marstall Clemenswerth <u>https:\/\/www.marstall-clemenswerth.de\/<\/u>.<\/p>\n<p>Text: Christophorus-Werk Lingen e. V. \/ Foto: Jugendbildungsst\u00e4tte Marstall Clemenswerth<\/p>\n<div id=\"attachment_24638\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.forum-soegel.de\/information\/?attachment_id=24638\" rel=\"attachment wp-att-24638\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-24638\" class=\"size-medium wp-image-24638\" src=\"https:\/\/www.forum-soegel.de\/information\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/Azubis-stark-machen-Betriebe-unterst\u00fctzen-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.forum-soegel.de\/information\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/Azubis-stark-machen-Betriebe-unterst\u00fctzen-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.forum-soegel.de\/information\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/Azubis-stark-machen-Betriebe-unterst\u00fctzen-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.forum-soegel.de\/information\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/Azubis-stark-machen-Betriebe-unterst\u00fctzen.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-24638\" class=\"wp-caption-text\">V. l: Christian Thien (Leiter Jugendbildungsst\u00e4tte Marstall Clemenswerth), Stefan Heetjans (Projektmitarbeiter Christophorus-Werk), Sonja Gerdes (Projektmitarbeiterin Jugendbildungsst\u00e4tte Marstall Clemenswerth), Leo Langenhorst (Christophorus-Werk, Leiter<br \/>Fachdienst Arbeit nach Ma\u00df).<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"S\u00f6gel &#8211; Junge Menschen, die eine Ausbildung beginnen, erleben viele Ver\u00e4nderungen. 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