{"id":18408,"date":"2016-03-14T20:28:03","date_gmt":"2016-03-14T19:28:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.forum-soegel.de\/information\/?p=18408"},"modified":"2016-03-14T20:28:03","modified_gmt":"2016-03-14T19:28:03","slug":"uganda-botschafterin-bei-der-oberschule-in-sogel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.forum-soegel.de\/information\/2016\/03\/uganda-botschafterin-bei-der-oberschule-in-sogel\/","title":{"rendered":"Uganda-Botschafterin bei der Oberschule in S\u00f6gel"},"content":{"rendered":"<p>S\u00f6gel &#8211; Trommelwirbel, rhythmische Kl\u00e4nge, Gesang \u2013 der Schulungsraum in der Mensa des Schulzentrums S\u00f6gel war mit Leben und Freude gef\u00fcllt! Juliet Najjumba als Kulturbotschafterin Ugandas machte dieses m\u00f6glich. Sie war auf Einladung der Schule am Schloss in Kooperation mit der BELU Ugandahilfe e. V. in der Mensa zu Gast, um auf lebendige und abwechslungsreiche Weise \u2013 abgestimmt auf das Alter und die Zusammensetzung der verschiedenen Schulklassen \u2013 \u00fcber Afrika und Uganda zu informieren.<\/p>\n<p>\u201eAfrika, das ist nicht nur Tanz und Krieg. Auch andere Themen aus der Vergangenheit und aus der Gegenwart des \u00b4unbekannten Kontinents\u00b4 geh\u00f6ren dazu\u201c, sagte Najjumba zu den Sch\u00fclern. Sie erkl\u00e4rte, wie der einfache Lebensalltag in Uganda abl\u00e4uft. Alle Kinder wirkten aktiv mit. Besonders faszinierte die Sch\u00fcler die Einfachheit der verschiedenen Spielzeuge. So werden aus alten Plastikt\u00fcten Springseile hergestellt; Bananenbaumrinden werden zur Herstellung von Puppen verwendet, aus Draht werden Spielautos geformt. Auch die ganz unterschiedliche Auffassung von \u201eZeit\u201c brachte Najjumba n\u00e4her. W\u00e4hrend die Deutschen h\u00e4ufig sch\u00f6n ungeduldig werden, wenn der Bus nur wenige Minuten zu sp\u00e4t kommt, k\u00e4me es in ihrer Heimat durchaus vor, dass selbst das Warten auf einem Bus f\u00fcr mehr als eine Stunde die Menschen nicht aus der Ruhe bringt. \u201eWir haben Zeit und viel Geduld. Keinen Stress und keine Hektik.\u201c Stress habe sie erst au\u00dferhalb ihrer Heimat kennengelernt. Najjumba berichtete auch \u00fcber die Lebensbedingungen der Kinder in Uganda. So w\u00fcrden sie meist sehr lange Wege bis zur Schule in Kauf nehmen m\u00fcssen. Vor der Schule seien die Kinder h\u00e4ufig noch f\u00fcr das Holen von Wasser zust\u00e4ndig. Dieses holen sie aus dem Fluss und tragen es in einem Kanister auf dem Kopf nach Hause. Zur Verdeutlichung lie\u00df sie die Sch\u00fcler eine Sch\u00fcssel auf dem Kopf tragen. So brachte sie immer wieder spielerische Elemente in ihr Programm ein. Sie \u00fcbte gemeinsam mit den Kindern ein afrikanisches Lied ein, zu dem die Kinder mit ihr tanzten und sangen. Weitere Kinder schlugen die Trommeln dazu. Mit den Sch\u00fclern der beiden 5. Klassen wurde sogar einfacher Halsschmuck aus Werbeprospekten und Perlen angefertigt. Die Theaterp\u00e4dagogin Juliet, die in Deutschland studiert hat, m\u00f6chte durch ihre Aktivit\u00e4ten besonders die Kinder ihres Heimatlandes unterst\u00fctzen. Begleitet wurde dieses Projekt an der Oberschule von\u00a0 der Lehrerin Angela Eilermann.<\/p>\n<p>Zudem hatten Sch\u00fcler des Profilfaches \u201eGesundheit und Soziales&#8220; der Schule am Schloss im Vorfeld beim Elternsprechtag durch den Verkauf von selbstgemachten Produkten 300 Euro erwirtschaftet und dem Projekt \u201eBELU-Ugandahilfe e.V.\u201c gespendet (wir berichteten). Auch die Einnahmen aus dieser Veranstaltung kommen dem Projekt zugute und werden f\u00fcr den Unterhalt eines Kindergartens und einer Krankenstation f\u00fcr Kinder mit Behinderungen verwendet, berichteten die an diesem Vormittag anwesenden Projektgr\u00fcnder Bernd Rickermann und Ludwig Wilkens.<\/p>\n<p>In einem vorangestellten Gespr\u00e4ch zeigte Schulleiterin Maria Lau gemeinsam mit Angela Eilermann auf, wie wichtig solche sozialen Projekte f\u00fcr die Schule seien, die die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler zum sozialen Engagement motivieren. \u201eAlles, was man selbst gesehen, angefasst und geh\u00f6rt hat, wird viel deutlicher wahrgenommen als das blo\u00dfe Vermitteln von Unterrichtsinhalten.\u201c Samtgemeindeb\u00fcrgermeister G\u00fcnter Wigbers hob indes die Bedeutung des Projektes von Rickermann und Wilkens hervor. \u201eGerade in dieser Zeit erfahren wir, wie wichtig soziale Projekte sind, Hilfe vor Ort zu leisten und den Menschen in ihrer Heimat Lebensperspektiven zu bieten.\u201c<\/p>\n<p>Text: Ingrid Cloppenburg \/ Foto: Samtgemeinde S\u00f6gel<\/p>\n<div id=\"attachment_18409\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.forum-soegel.de\/information\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Uganda-Botschafterin-bei-der-Oberschule-in-S\u00f6gel1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-18409\" class=\"size-medium wp-image-18409\" title=\"Uganda-Botschafterin bei der Oberschule in S\u00f6gel1\" src=\"https:\/\/www.forum-soegel.de\/information\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Uganda-Botschafterin-bei-der-Oberschule-in-S\u00f6gel1-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/www.forum-soegel.de\/information\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Uganda-Botschafterin-bei-der-Oberschule-in-S\u00f6gel1-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.forum-soegel.de\/information\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Uganda-Botschafterin-bei-der-Oberschule-in-S\u00f6gel1.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-18409\" class=\"wp-caption-text\">Juliet Najjumba als Kulturbotschafterin Ugandas war auf Vermittlung der BELU-Ugandahilfe e.V. zu Gast in der Oberschule S\u00f6gel. .<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"S\u00f6gel &#8211; Trommelwirbel, rhythmische Kl\u00e4nge, Gesang \u2013 der Schulungsraum in der Mensa des Schulzentrums S\u00f6gel war mit Leben und Freude gef\u00fcllt! Juliet Najjumba als Kulturbotschafterin Ugandas machte dieses m\u00f6glich. Sie war auf Einladung der Schule am Schloss in Kooperation mit der BELU Ugandahilfe e. V. in der Mensa zu Gast, um auf lebendige und abwechslungsreiche [&hellip;]\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[6],"tags":[],"class_list":["post-18408","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aus-der-schule-geplaudert"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.forum-soegel.de\/information\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18408","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.forum-soegel.de\/information\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.forum-soegel.de\/information\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.forum-soegel.de\/information\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.forum-soegel.de\/information\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=18408"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.forum-soegel.de\/information\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18408\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18411,"href":"https:\/\/www.forum-soegel.de\/information\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18408\/revisions\/18411"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.forum-soegel.de\/information\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=18408"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.forum-soegel.de\/information\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=18408"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.forum-soegel.de\/information\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=18408"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}