{"id":16972,"date":"2015-09-01T00:14:33","date_gmt":"2015-08-31T22:14:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.forum-soegel.de\/information\/?p=16972"},"modified":"2015-08-30T14:16:23","modified_gmt":"2015-08-30T12:16:23","slug":"herstellung-nach-alter-tradition","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.forum-soegel.de\/information\/2015\/09\/herstellung-nach-alter-tradition\/","title":{"rendered":"Herstellung nach alter Tradition"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\" align=\"center\"><strong>Gitta Connemann zu Gast im Schinkenhof Nieters<\/strong><\/p>\n<p>Werpeloh &#8211; Drei Monate reift der Schinken im Hofbetrieb Nieters in Werpeloh, bevor er in den Verkauf geht. Gitta Connemann, MDB, verschaffte sich gemeinsam mit dem Kreisvorsitzenden der CDU G\u00fcnter Wigbers, dem Werpeloher B\u00fcrgermeister Hans Geerswilken und dem CDU-Ortsvorsitzenden Heinz Sandker einen Eindruck von dem Familienbetrieb, dem ein Hofladen angegliedert ist. W\u00e4hrend Heinz Nieters sich um die Herstellung des Schinkens k\u00fcmmert, ist es die Aufgabe seiner Ehefrau Claudia, den Hofladen zu betreuen und Pr\u00e4sentk\u00f6rbe zu best\u00fccken. Ca. 400 bis 600 Kilogramm Schinken verlassen w\u00f6chentlich die Hofstelle. Davon wird ein Gro\u00dfteil \u00fcber Direktvermarkter in der n\u00e4heren Umgebung vertrieben.<\/p>\n<p>Es findet regelrecht ein Warentausch statt. Nieters bringen beispielsweise ger\u00e4ucherten und luftgetrockneten Schinken zum Frischehof D\u00f6pke in Varrelbusch, verkaufen aber auch im Hofladen Werpeloh Direkterzeugnisse wie Essigsorten vom Hofladen L\u00f6bke aus Ibbenb\u00fcren. Connemann zeigte sich von diesem Modell beeindruckt: \u201eEs ist eine vornehmliche Aufgabe der Politik, den Hofl\u00e4den und Direktvermarktern den R\u00fccken zu st\u00e4rken. Denn sie haben es schwer genug, sich neben den industriellen Gro\u00dfvermarktern zu behaupten.&#8220;<\/p>\n<p>Nieters hat den Schinkenverkauf von seinen Eltern \u00fcbernommen. Bereits im Jahre 1979 habe sein Vater erstmals Schinken vermarktet, damals unter anderen Bedingungen. Morgens um vier fuhren seine Eltern nach Ostfriesland und sicherten sich so ein Einkommen durch den Verkauf von Schinken und Mettw\u00fcrstchen auf den verschiedenen Wochenm\u00e4rkten. Der handgesalzene Schinken wurde von den Kunden sehr gesch\u00e4tzt, so Nieters. Die gute Qualit\u00e4t wurde beibehalten, nur die Herstellungsmethoden wurden verbessert und den jeweiligen gesetzlichen Vorschriften angepasst.<\/p>\n<p>Nieters erkl\u00e4rte seinen G\u00e4sten, dass nur Schweinefleisch aus hiesiger Produktion und Speisesalz verwendet werde. Auf weitere Inhaltsstoffe verzichte er ganz bewusst, um den nat\u00fcrlich Geschmack zu gew\u00e4hrleisten. \u201eDas war auch fr\u00fcher schon so. Nur die vielen neuen Gesetzesverordnungen sind hinzugekommen, die das Gesch\u00e4ft nicht gerade erleichtern&#8220;, so Nieters. Eine geforderte richtige Deklaration sei ihm auch wichtig. Dennoch w\u00fcrden immer neue Gesetze den Betriebsablauf eher behindern. Bestimmte Zertifikate werden nur an industrielle Vermarkter vergeben, dadurch seien f\u00fcr ihn einige M\u00e4rkte nicht zug\u00e4nglich.\u00a0 \u201eZugute kommt uns in dieser Zeit, dass sich die Menschen wieder bewusster ern\u00e4hren und auf gute Qualit\u00e4t achten. Unsere Kunden sind durchaus bereit, daf\u00fcr auch etwas mehr Geld zu bezahlen&#8220;, so Nieters. Diese Aussage freute Connemann besonders. \u201eEs ist wichtig, dass unsere B\u00fcrger ein neues Verst\u00e4ndnis zu Nahrungsmitteln entwickeln. Weg von Fastfood und Fertignahrung zum bewusstem Essen!&#8220; Sie dankte f\u00fcr die Besuchsm\u00f6glichkeit. \u201eDenn nur hier vor Ort erfahre ich, wo der Schuh dr\u00fcckt. Wenn ich als stellvertretende Vorsitzende der CDU\/CSU-Bundestagsfraktion f\u00fcr die Bereiche Landwirtschaft und Ern\u00e4hrung in Aussch\u00fcssen \u00fcber aktuelle Fragen in der Lebensmittelherstellung diskutieren muss, kann ich aus dem realen Leben berichten. Das ist mir unheimlich viel wert.&#8220;<\/p>\n<p>Text\/Foto: Ingrid Cloppenburg<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.forum-soegel.de\/information\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Herstellung-nach-alter-Tradition.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-16973\" title=\"Herstellung nach alter Tradition\" src=\"https:\/\/www.forum-soegel.de\/information\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Herstellung-nach-alter-Tradition-300x198.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"198\" srcset=\"https:\/\/www.forum-soegel.de\/information\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Herstellung-nach-alter-Tradition-300x198.jpg 300w, https:\/\/www.forum-soegel.de\/information\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Herstellung-nach-alter-Tradition.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Gitta Connemann zu Gast im Schinkenhof Nieters Werpeloh &#8211; Drei Monate reift der Schinken im Hofbetrieb Nieters in Werpeloh, bevor er in den Verkauf geht. 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