{"id":14361,"date":"2014-09-21T15:46:47","date_gmt":"2014-09-21T13:46:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.forum-soegel.de\/information\/?p=14361"},"modified":"2014-09-21T15:46:47","modified_gmt":"2014-09-21T13:46:47","slug":"dankesbrief-an-die-kolpingsfamilie-sogel-stavern-uber-den-entwicklungsstand-im-sos-kinderdorf-inhambane-mozambik-%e2%80%93-juni-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.forum-soegel.de\/information\/2014\/09\/dankesbrief-an-die-kolpingsfamilie-sogel-stavern-uber-den-entwicklungsstand-im-sos-kinderdorf-inhambane-mozambik-%e2%80%93-juni-2014\/","title":{"rendered":"Dankesbrief an die Kolpingsfamilie S\u00f6gel-Stavern \u00fcber den Entwicklungsstand im SOS-Kinderdorf Inhambane, Mozambik \u2013 Juni 2014"},"content":{"rendered":"<p>Liebe Spender, wir freuen uns, dass wir ein weiteres Mal die M\u00f6glichkeit haben, mit Ihnen in Kontakt zu treten. Wir m\u00f6chten Ihnen allem voran nochmals herzlich daf\u00fcr danken, dass Sie uns weiterhin dabei unterst\u00fct- zen, den Kindern, die wir im SOS-Kinderdorf Inhambane untergebracht haben, ein liebevolles Zuhau- se und eine best\u00e4ndige Familie zu bieten.<\/p>\n<p>Zum Gl\u00fcck sind wir im Dorf von ernsteren Krankheiten verschont geblieben. Nat\u00fcrlich gibt es dort, wo Kinder leben, trotzdem kleinere Verletzungen, Erk\u00e4ltungen und grippale Infekte, vor allem jetzt in der hiesigen kalten Jahreszeit.<\/p>\n<p>Im Moment haben wir im Dorf 146 Kinder, von denen 73 M\u00e4dchen und 73 Jungen in 15 H\u00e4usern in der Obhut von 15 SOS-M\u00fcttern und 8 SOS-Tanten untergebracht sind. Dank Ihrer Unterst\u00fctzung k\u00f6nnen wir einen hohen Standard an Gesundheit, Bekleidung, Bildung und besseren Lebensbedin- gungen bieten und erreichen.<\/p>\n<p>Daher, und um die maximale Aufnahme des Kinderdorfes von 150 Kindern zu erreichen, hat das Aus- wahl-Komitee gemeinsam mit dem \u201eSocial Welfare Department\u201c die Dokumente f\u00fcr die 4 Kinder vorbereitet, die bereits ausgew\u00e4hlt wurden. Wir gehen davon aus, dass die 4 Kinder, die die freien Pl\u00e4tze demn\u00e4chst einnehmen werden, bald in unserem Dorf ihr neues Zuhause finden werden.<\/p>\n<p>Die Dorf-Verwaltung hat sich k\u00fcrzlich mehr und mehr um die Kinder des Dorfs gek\u00fcmmert, die eine besondere \u00a0Betreuung ben\u00f6tigen. In diesem Fall geht es um ELTON, dessen K\u00f6rper zittert, w\u00e4hrend er l\u00e4uft. Ihm wurde ein neues Dreirad zur Verf\u00fcgung gestellt, mit dem er jetzt zur Schule fahren kann. Seine SOS-Mutter berichtet gl\u00fccklich: \u201eDas Dreirad hilft, ihn sicher zur Schule und zum Krankenhaus\u00a0 in Inhambane zu bringen. Vorher bestand immer die Gefahr, dass er fallen und sich verletzen k\u00f6nnte, sobald sein K\u00f6rper zu Zittern begann. Jetzt mit dem Dreirad ist ihm sehr geholfen.\u201c<\/p>\n<p>Die anderen 6 mental kranken Kinder befinden sich weiterhin im \u00f6rtlichen Krankenhaus in psycholo- gischer und psychiatrischer Betreuung.<\/p>\n<p>BILDUNG<\/p>\n<p>121 Kinder nahmen in diesem Jahr am Unterricht der SOS Hermann Gmeiner Grund- und Sekundarstufe teil, w\u00e4hrend 20 Kinder den SOS-Kindergarten besuchten. Das Schuljahr begann dieses Jahr im Januar, wie vom Bildungsministerium beschlossen.<\/p>\n<p>Insgesamt gehen an die SOS-Gmeiner-Grund- und Sekundarstufe 2740 Sch\u00fcler aus dem SOS-Dorf und der Umgebung, aufgeteilt auf die Klassen 1-10.<\/p>\n<p>Aktuell gehen 91 Kinder in den Kindergarten, von denen 20 aus unserem Dorf sind. Im Kindergarten sind die Kleinen, 3-5-j\u00e4hrigen untergebracht. Neben normalen F\u00e4chern lernen die Kinder auch andere Dinge wie tanzen, singen und Instrumente spielen. Sie haben aber auch die M\u00f6glichkeit, ihren Lieblingsbesch\u00e4ftigungen nachzugehen: Rennen und Klettern auf dem Kindergartengel\u00e4nde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zusammen mit der Freiwilligen-Organisation \u201eAll out Africa\u201c nahmen 40 Kinder des Dorfes im Alter 9-14 Jahren an Schwimmkursen teil, die im Januar am \u201eTofo Beach\u201c in Inhambane durchgef\u00fchrt wurden. Die Kinder haben sich alle sehr dar\u00fcber gefreut, da sie durch den Schwimmunterricht endlich\u00a0 einmal die M\u00f6glichkeit hatten in einem Pool zu schwimmen anstatt wie sonst im Meerwasser.<\/p>\n<p>Das Mosambikanische Kultusministerium hat die Inhambane-Provinz ausgew\u00e4hlt, um die Festivit\u00e4ten des nationalen Kulturfests in diesem Jahr auszurichten, das im kommenden August stattfinden soll. Die Kulturgruppe der Schule hat bereits im M\u00e4rz an den Vorbereitungstreffen f\u00fcr die Zeremonie teilgenommen. Diese Kulturgruppe setzt sich zusammen aus Kindern des Dorfes und der Umgebung. Zum wiederholten Mal hat die Gruppe den ersten Platz im Schulvergleich erzielt. Die Kinder haben sich alle sehr dar\u00fcber gefreut. Eins der Gruppenmitglieder ist Chafudine, die danach sagte: \u201eIch freue mich, weil unsere Gruppe sehr gut war und auch ist. Bevor ich mich an das Vortanzen in der \u00d6ffentlichkeit gew\u00f6hnt hatte, habe ich mich immer gesch\u00e4mt, weil ich dachte, dass die Menschen meine Darbietung nicht m\u00f6gen k\u00f6nnten. Aber jetzt f\u00fchle ich mich beim Tanzen sehr wohl.\u201c N\u00e9uzia hat uns erz\u00e4hlt: \u201eIch freue mich, dass ich vor so einer gro\u00dfen Gruppe tanzen kann und dass es den Leuten gefallen hat. Darum klatschen sie in die H\u00e4nde, f\u00fcr meine Gruppe!\u201c Zum Schluss wollte auch Preselina ihre Freude nicht verbergen: \u201eIch liebe es zu tanzen und freue mich, in einer Gruppe mit vielen anderen Kindern aus Inhambane tanzen zu k\u00f6nnen. Ich habe mich freiwillig zur Gruppe gemeldet, weil ich sehr gerne tanze.\u201c<\/p>\n<p>Am 7. April wurde in Mozambik der \u201eTag der Frau\u201c gefeiert, an dessen Festivit\u00e4ten die SOS-M\u00fctter und \u2013Lehrerinnen teilnahmen. Sie haben fr\u00f6hlich gesungen und getanzt. Zu diesem Anlass wurde auch\u00a0 auf die wichtige Rolle der Frau in der mosambikanischen Gesellschaft aufmerksam gemacht und auf die Herausforderungen hingewiesen, denen sich Frauen in ihrem Alltag gegen\u00fcbersehen. Die SOS-M\u00fctter und \u2013Lehrerinnen waren sehr gl\u00fccklich und sagten, dass sie diesen Tag so schnell nicht vergessen w\u00fcrden\u2026<\/p>\n<p>Da SOS-Familien-St\u00e4rkung-Programm (FSP) hat seine Dienstleistungen auf eine neue Gemeinde namens Nhampossa ausgedehnt. Von diesem Programm profitieren derzeit 1120 Menschen aus 5 Gemeinden. Die \u201eGender Quality\u201c, die im vergangenen Jahr eingef\u00fchrt wurde, beeinflusst seitdem viele Kinder und Familien.<\/p>\n<p>16 Jugendliche k\u00f6nnen im Rahmen des Programms derzeit f\u00fcr ihre Berufsbildung profitieren: 12 erlernen Buchhaltung und Rechnungswesen, 4 bereiten sich auf den Berufs des Grundschullehrers vor. Dar\u00fcber hinaus hat das FSP ein \u201eLesezentrum\u201c in der Gemeinde Nhampossa er\u00f6ffnet, um dem Analphabetismus in den Gemeinden entgegenzuwirken.<\/p>\n<p>Wir m\u00f6chten diesen Brief mit warmen Umarmungen und Gr\u00fc\u00dfen im Namen all unserer Kinder und Mitarbeiter des SOS-Kinderdorfes Inhambane beenden. Wir danken Ihnen f\u00fcr Ihre Unterst\u00fctzung f\u00fcr alle Kinder dieses Dorfes.<\/p>\n<p>Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen<\/p>\n<p>Alfredo Fernando Luiz Mahoche, Village Director<\/p>\n<p>\u00dcbersetzung: Ulrike Eilermann<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Liebe Spender, wir freuen uns, dass wir ein weiteres Mal die M\u00f6glichkeit haben, mit Ihnen in Kontakt zu treten. Wir m\u00f6chten Ihnen allem voran nochmals herzlich daf\u00fcr danken, dass Sie uns weiterhin dabei unterst\u00fct- zen, den Kindern, die wir im SOS-Kinderdorf Inhambane untergebracht haben, ein liebevolles Zuhau- se und eine best\u00e4ndige Familie zu bieten. 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