{"id":12498,"date":"2013-12-21T11:27:13","date_gmt":"2013-12-21T10:27:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.forum-soegel.de\/information\/?p=12498"},"modified":"2013-12-21T11:27:13","modified_gmt":"2013-12-21T10:27:13","slug":"%e2%80%9eschatz-der-emslandischen-kunstgeschichte%e2%80%9c","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.forum-soegel.de\/information\/2013\/12\/%e2%80%9eschatz-der-emslandischen-kunstgeschichte%e2%80%9c\/","title":{"rendered":"\u201eSchatz der emsl\u00e4ndischen Kunstgeschichte\u201c"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\" align=\"center\"><strong>Ausstellung mit Bildern des Landschaftsmalers Karl Meier im S\u00f6geler Ludmillenhof er\u00f6ffnet<\/strong><\/p>\n<p><strong>S\u00f6gel<\/strong> &#8211; Mit einer unterhaltsamen Rede von Eckard Wagner, dem ehemaligen Direktor des Emslandmuseums Schloss Clemenswerth in S\u00f6gel, ist am Samstag im Ludmillenhof eine Ausstellung mit Werken des Landschaftsmalers Karl Meier er\u00f6ffnet worden.<\/p>\n<p>Initiiert wurde die Ausstellung von Walburga Kohnen, in deren Familienbesitz sich der gr\u00f6\u00dfte Teil der Bilder des 1985 im Alter von 79 Jahren verstorbenen K\u00fcnstlers befindet. Nach den Gru\u00dfworten unter anderem von Gemeindedirektor G\u00fcnter Wigbers folgte die Darstellung des Lebens und der Werke Meiers im Rahmen einer Rede von Wagner unter Mitwirkung des Singkreises S\u00f6gel.<\/p>\n<p>Wagner bezeichnete die Sammlung Meiers, den er pers\u00f6nlich gekannt hatte, als \u201eSchatz der emsl\u00e4ndischen Kunstgeschichte\u201c. Die Gem\u00e4lde, Aquarelle und Zeichnungen des Malers stellen die Landschaft des H\u00fcmmlings und seine Besonderheiten dar. Sein Ziel war es, \u201edie Urt\u00fcmlichkeit der Landschaft im Bild festzuhalten, da sie sich gerade zu der Zeit durch die wirtschaftliche Erschlie\u00dfung ver\u00e4nderte\u201c, erkl\u00e4rte Wagner. Mit dem Fahrrad und der Kleinbahn unterwegs w\u00e4hlte Meier bevorzugt Motive abseits der d\u00f6rflichen Zentren. Teilweise im Wettlauf mit der Flurbereinigung malte und zeichnete er Sandwege und Moore, alte zusammenfallende Kotten und St\u00e4lle, Heuerh\u00e4user und Steingr\u00e4ber. Oftmals wurde Meier dabei von seiner Frau begleitet, die Wagner zufolge f\u00fcr die Kunst des Malers sehr wichtig gewesen war. Sie sorgte auch daf\u00fcr, dass Karl Meier 1954 als Gewerbeoberlehrer in das Emsland nach S\u00f6gel kam,\u00a0 \u201ewo es noch Kopfsteinpflaster auf den Stra\u00dfen gab und wo die Kinder in selbst gestrickten wollenen Socken herumliefen.\u201c<\/p>\n<p>Karl Meier wurde 1906 in Posthausen bei Verden an der Aller geboren. Seine Schulzeit und eine anschlie\u00dfende Malerlehre absolvierte er in Liebenau s\u00fcdlich von Nienburg an der Weser, bevor er die Kunstgewerbeschule in Hildesheim besuchte. Nach zwei Studieng\u00e4ngen an der Handelshochschule Berlin und an der Kunsthochschule Bremen war Meier an mehreren Schulen, unter anderem in Hannover, Marl und Kassel als Lehrer t\u00e4tig.<\/p>\n<p>1962 stellte er seine H\u00fcmmling-Skizzen und Bilder zum ersten Mal im damaligen Heimatmuseum (heute: Gastst\u00e4tte \u201eH\u00fcmmlinger Teestuben\u201c) aus. Zum Anlass seines 70. Geburtstages folgte 1976 eine umfassende Retrospektivausstellung seiner Bilder im Emslandmuseum Schloss Clemenswerth mit dem Titel \u201eDer H\u00fcmmling \u2013 Landschaft im Wandel \u2013 Gem\u00e4lde, Aquarelle und Zeichnungen des S\u00f6geler Malers Karl Meier\u201c. In der Ausstellung wurden damals mehr als 8500 Besucher gez\u00e4hlt. Seinerzeit traf Meier mit seinen Bildern den Nerv der Zeit. Viele wollten seine Bilder kaufen. Der K\u00fcnstler konnte sich jedoch von keinem seiner Werke trennen. Aus diesem Grund befinden sich fast alle seine Bilder noch in S\u00f6gel.<\/p>\n<p>Text\/Foto: Emszeitung\/Hinrichs<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.forum-soegel.de\/information\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Schatz-der-emsl\u00e4ndischen-Kunstgeschichte1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-12499\" title=\"Schatz der emsl\u00e4ndischen Kunstgeschichte\" src=\"https:\/\/www.forum-soegel.de\/information\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Schatz-der-emsl\u00e4ndischen-Kunstgeschichte1-300x218.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"218\" srcset=\"https:\/\/www.forum-soegel.de\/information\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Schatz-der-emsl\u00e4ndischen-Kunstgeschichte1-300x218.jpg 300w, https:\/\/www.forum-soegel.de\/information\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Schatz-der-emsl\u00e4ndischen-Kunstgeschichte1.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ausstellung mit Bildern des Landschaftsmalers Karl Meier im S\u00f6geler Ludmillenhof er\u00f6ffnet S\u00f6gel &#8211; Mit einer unterhaltsamen Rede von Eckard Wagner, dem ehemaligen Direktor des Emslandmuseums Schloss Clemenswerth in S\u00f6gel, ist am Samstag im Ludmillenhof eine Ausstellung mit Werken des Landschaftsmalers Karl Meier er\u00f6ffnet worden. 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