Vereinssatzung

S a t z u n g

§1

Name, Sitz und Geschäftsjahr

1. Der Verein führt den Namen „Forum Information, Geschichte und Zukunft, Sögel“. Der Verein soll in das Vereinsregister des Amtsgerichts Osnabrück eingetragen werden. Nach der Eintragung im Vereinsregister wird der Namenszusatz „ eingetragener Verein“ in der abgekürzten Fassung „e. V.“ hinzugefügt.

2. Der Verein hat seinen Sitz in Sögel

3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§2

Allgemeiner Zweck

1. Der Verein übernimmt die Trägerschaft der „Geschichts- und Zukunftswerkstatt“ (kurz: GeZuWe) und gibt die „Information für Sögel und Umgebung“ (kurz: IfS) heraus.

2. Der Verein fördert eine in der „GeZuWe“ zeitgemäß gestaltete Dokumentation und Präsentation (Schautafeln, Videos, PC-Animationen, Trailer, Diashow….)der historischen Entwicklung und der kulturhistorischen Besonderheiten unserer Region, um interessierten einheimischen Besuchern und Touristen ein spannendes und nachhaltiges Erleben der Kulturgeschichte Sögels und des Hümmlings nahezubringen.

Er widmet sich darüber hinaus der Aufgabe, das Interesse an der geschichtlichen, gegenwärtigen und zukünftigen Entwicklung der Ortschaften zu wecken und zu erhalten.

Mit der Herausgabe der „IfS“ trägt der Verein dem zeitnahen, gegenwärtigen Informationsbedürfnis der Bevölkerung in der Region Rechnung.

Mit einer punktuellen Herausgabe heimatkundlicher Broschüren, Flyern und Postern werden Schwerpunktthemen nachhaltig gefördert.

3. Die für die Aufarbeitung und Gestaltung von historischen- und zukunftsorientierten Themen benötigten Werkstatträume und die für die Präsentation der Projekt- und Arbeitsergebnisse erforderlichen Räumlichkeiten sollen vom Verein weiter ausgebaut bzw. neu geschaffen werden.

4. Der Verein ermöglicht, fördert und regelt die Kooperation mit Vereinen, Gruppen, -insbesondere mit Schulen/Schulklassen – und schließt entsprechende Kooperationsverträge ab. Er fördert die erzieherische Bildungsarbeit im Bereich der regionalen Kulturgeschichte, der politischen Bildung und fachübergreifend in den Bereichen Werken, Kunst, Informatik und Werte und Normen, sowie allgemein die Geschichtsforschung und Archivarbeit. Mit diesen Maßnahmen sollen junge und ältere Menschen dazu befähigt werden, insbesondere regionale Geschichte und Gegenwart zu verstehen und Zukunft zu gestalten.

5. Die Bildungsarbeit erfolgt im Kontext zur emsländischen, deutschen und europäischen Geschichte und überparteilich unter Ausschluss parteipolitischer Zielsetzungen. In Erfüllung dieser Aufgaben arbeitet der Verein mit allen ortsansässigen Archiven, Kultur- und Bildungsträgern wie Schulen, Vereinen, Kirchengemeinden, Bildungsstätten und den zuständigen staatlichen und kommunalen Stellen zusammen. Darüber hinaus strebt der Verein eine Vernetzung mit anderen Bildungsträgern auf dem Hümmling und der weiteren Region an.

§ 3

Gemeinnützigkeit

1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

2. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Aufgaben, die dem Vereinszweck fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden. Mitglieder des Vereins haben nur Anspruch auf Ersatz nachgewiesener Auslagen.

3. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Interessen.

§ 4

Mitglieder

1. Die Mitgliedschaft im Verein „Forum Information, Geschichte und Zukunft, Sögel“ kann von natürlichen und juristischen Personen erworben werden.

2. Die Aufnahme erfolgt aufgrund eines schriftlichen Antrages. Der Vorstand beschließt über die Aufnahme. Für eine Aufnahme besteht kein Rechtsanspruch.

3. Die Mitglieder verpflichten sich, die Arbeit des Vereins nach Kräften zu fördern.

4. Die Mitgliedschaft endet durch:

a) Auflösung (bei juristischer Person)

b) förmlicher Ausschluss durch den Vorstand

c) schriftliche Austrittserklärung, die nur zum Ende eines Kalenderjahres wirksam wird.

d) Tod

5. Ein Ausschluss aus dem Verein kann nur aus wichtigem Grund erfolgen, das sind insbesondere ein die Ziele des Vereins schädigendes Verhalten, ein Verstoß gegen die Satzung oder ein Beitragsrückstand von mehr als einem Jahr trotz Mahnung. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Vor der Entscheidung hat der Vorstand dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich mündlich oder schriftlich zu äußern; hierzu ist das Mitglied unter Einhaltung einer Mindestfrist von 10 Tagen schriftlich aufzufordern. Der Beschluss über den Ausschluss ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied mittels Einschreiben bekannt zu geben. Gegen den Ausschluss steht dem Mitglied das Recht der Berufung an die nächste Mitgliederversammlung zu. Die Berufung ist innerhalb einer Frist von einem Monat ab Zugang des Ausschließungsbeschlusses beim Vorstand einzulegen. Die Berufung hat aufschiebende Wirkung. Die Mitgliedschaft ist beendet, wenn die Berufungsfrist versäumt wird oder wenn die Mitgliederversammlung den Ausschluss bestätigt. Bei Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedsverhältnis.

§ 5

Organe

Die Organe des Vereins sind:

1. die Mitgliederversammlung

2. der Vorstand

§ 6

Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung beschließt über:

– Wahl des Vorstandes

– Wahl von zwei Kassenprüfern

– Entlastung des Vorstandes

– Genehmigung der Jahresrechnung

– Änderung der Satzung

– Auflösung des Vereins

– Ausschließung eines Mitglieds nach fristgerechter Berufung des betroffenen Mitglieds

– die Höhe der Mitgliedsbeiträge

Die Mitgliederversammlung tritt mindestens einmal im Jahr zusammen und wird von dem Vorsitzenden geleitet. Alle Mitglieder sind unter Bekanntgabe der Zeit, des Ortes und der Tagesordnung spätestens vierzehn Tage vor Beginn durch den Vorstand schriftlich zu laden. Die Einladung kann per Post, per E-Mail oder per Telefax erfolgen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung der Einladung folgenden Werktag. Das Einladungsschreiben gilt als bekannt gegeben, wenn es an die letzte vom Vereinsmitglied bekannt gegebene Postanschrift, Email-Adresse oder Faxnummer gerichtet wurde.

2. Der Vorstand kann außerordentliche Mitgliederversammlungen einberufen. Er muss sie einberufen, wenn ein Viertel der Mitglieder es verlangt. Die Einladung der Mitglieder zu der außerordentlichen Mitgliederversammlung erfolgt wie unter § 6 Ziffer 1 dieser Satzung.

3. Die Mitgliederversammlung ist öffentlich. Sie wird vom 1. Vorsitzenden, im Vertretungsfall vom Stellvertreter geleitet. Ist keines dieser Vorstandsmitglieder anwesend, so bestimmt die Versammlung den Leiter mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen bei ordnungsgemäßer Einberufung beschlussfähig. Sie beschließt mit einfacher Mehrheit. Bei Wahlen und Abstimmungen hat jedes Mitglied eine Stimme. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen. Die Abstimmung geschieht öffentlich durch Handaufheben. Schriftliche Abstimmungen erfolgen nur, wenn 1/3 der anwesenden Mitglieder dies verlangt; soweit ein Drittel der anwesenden Mitglieder dieses beantragen, erfolgen Beschlussfassungen in geheimer Abstimmung.

4. Satzungsänderungen können nur mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder beschlossen werden. Für die Beschlussfassung über die Änderung des Zwecks des Vereins und über dessen Auflösung ist eine Mehrheit von ¾ erforderlich. Über Anträge auf Satzungsänderungen kann nur abgestimmt werden, wenn sie vier Wochen vor der Mitgliederversammlung schriftlich bei dem Vorsitzenden des Vereins eingegangen und in der Einladung unter Benennung der abzuändernden Vorschrift wörtlich mitgeteilt worden sind.

§ 7

Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem Stellvertreter, dem Schriftführer, dem Kassenwart, dem 1. Beisitzer (aus der „GeZuWe“) sowie dem 2. Beisitzer (aus der „IfS“).

2. Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins nach Maßgabe der Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die seines Stellvertreters. Der Vorstand ist beschlussfähig bei Anwesenheit des Vorsitzenden oder seines Stellvertreters. Im Vorstand hat jedes Mitglied nur eine Stimme.

3. Vertreter/innen der Arbeitskreise nehmen nach Absprache beratend an Vorstandsitzungen teil.

4. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung – sofern die Satzung nichts anderes bestimmt – für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Er bleibt bis zur satzungsgemäßen Neuwahl im Amt. Der Vorsitzende, der Schriftführer sowie der 1. Beisitzer werden in den Jahren mit gerader Endziffer, der Stellvertreter, der Kassenwart sowie der 2. Beisitzer werden in den Jahren mit ungerader Endziffer gewählt. Für die 1. Wahlperiode werden abweichend von § 7 Ziffer 4 S. 1 dieser Satzung der Stellvertreter, der Kassenwart sowie der 2. Beisitzer nur für ein Jahr gewählt, d.h. diese Vorstandspersonen werden im Jahr 2009 bereits neugewählt.

5. Der Vorstand ist ermächtigt, bei Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes dessen verwaistes Amt bis zur nächsten Mitgliederversammlung durch ein geeignetes Mitglied des Vereins zu besetzen.

6. Wiederwahl eines Vorstandsmitglieds ist möglich.

7. Der Vorstand entscheidet in allen Angelegenheiten, die nicht der Mitgliederversammlung vorbehalten sind.

8. Der Verein erhebt Mitgliedsbeiträge. Die Höhe der Mitgliedsbeiträge wird von dem Vorstand vorgeschlagen und von der Mitgliederversammlung durch Beschluss festgelegt. Die Beitragshöhe kann für einzelne Mitgliedergruppen (z.B. Schüler und Studenten) unterschiedlich festgesetzt werden. Die Unterschiede müssen sachlich gerechtfertigt sein.

9. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind: der Vorsitzende, der Stellvertreter sowie der Schriftführer. Der Vorsitzende ist alleinvertretungsbefugt, der Stellvertreter sowie der Schriftführer nur gemeinsam. Der Stellvertreter sowie der Schriftführer werden im Innenverhältnis angewiesen, von ihrer Vertretungsbefugnis nur im Verhinderungsfall des Vorsitzenden Gebrauch zu machen.

10. Sitzungen des Vorstandes sind durch E-Mail, Telefax oder schriftliche Einladung per Post unter Angabe der Beratungspunkte von dem Vorsitzenden einzuberufen. Die Ladungsfrist beträgt 7 Tage. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung der Einladung folgenden Werktag.

§ 8

Kassenprüfer

Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer eines Jahres zwei Personen zur Kassenprüfung. Diese dürfen nicht Mitglied des Vorstandes sein. Wiederwahl ist möglich. Die Kassenprüfer haben die Kasse des Vereins einschließlich der Bücher und Belege mindestens einmal im Geschäftsjahr zu prüfen und in der Mitgliederversammlung über das Ergebnis der Prüfung zu berichten. Der Prüfungstermin wird den Kassenprüfern von dem Kassenwart bekannt gegeben. Bei ordnungsgemäßer Kassengeschäfte beantragen sie die Entlastung des Kassenwartes und der übrigen Vorstandsmitglieder.

§ 9

Protokollierung von Beschlüssen

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstandes ist unter Angabe von Ort, Zeit und Abstimmungsergebnis ein schriftliches Protokoll anzufertigen, das vom Schriftführer und vom Vorsitzenden oder einem weiteren Vorstandmitglied zu unterzeichnen ist.

§ 10

Arbeitskreise

Die in Abstimmung mit dem Vorstand gebildeten thematischen Arbeitskreise arbeiten unter Beachtung der Satzung des Vereins selbständig. Sie wählen einen Vertreter, der nach Absprache an Vorstandssitzungen teilnimmt (sh. § 7/3.).

§ 11

Aufbringung der Mittel

Für den Aufbau und Betrieb des Vereins werden:

1. von den Mitgliedern Mitgliedsbeiträge erhoben.

2. alle in Frage kommenden Förderungsmöglichkeiten ausgeschöpft.

§ 12

Auflösung des Vereins

1. Über die Auflösung des Vereins kann nur in einer mit diesem Tagesordnungspunkt einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung Beschluss gefasst werden.

2. Diese außerordentliche Mitgliederversammlung darf nur auf Beschluss des Vorstandes oder wenn mindestens 25 % der stimmberechtigten Mitglieder dieses schriftlich gefordert haben einberufen werden.

3. Zur Beschlussfähigkeit über die Vereinsauflösung ist eine Mehrheit von 3/4 der anwesenden Mitglieder erforderlich unter der Bedingung, dass mindestens 3/4 aller Mitglieder anwesend sind. Ist die Beschlussfähigkeit nicht gegeben, so ist vor Ablauf von vier Wochen seit diesem Versammlungstag eine weitere Mitgliederversammlung mit derselben Tagesordnung zu wiederholen. Diese weitere Versammlung darf frühestens zwei Monate nach der ersten Mitgliederversammlung stattfinden. In der Einladung ist darauf hinzuweisen, dass die neue Mitgliederversammlung ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig ist.

4. Die Abstimmung ist namentlich vorzunehmen.

5. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines steuerbegünstigten Zwecks fällt das Vermögen des Vereins der Gemeinde Sögel zu, die das Vermögen unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

§ 13

Liquidation

Die Liquidation des Vereins erfolgt durch den Vorsitzenden.

§ 14

Inkrafttreten

Diese Satzung ist in der vorliegenden Form von der Mitgliederversammlung des Vereins am 28.05.2008 beschlossen worden und tritt mit Eintragung in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Osnabrück in Kraft.

Sögel, den 28.05.2008

© 2010 Forum Sögel e. V.
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